Bei Arthritis CBD nehmen

Viele Menschen verwechseln Arthrose und Arthritis, dabei sind die Unterschiede gravierend. Während Arthrose ein Gelenkverschleiß ist, der im Laufe der Lebensjahre eintritt, handelt es sich bei Arthritis um eine Entzündung der Gelenke. Eine Arthritis macht sich vor allem durch Gelenkschmerzen, steife Gelenke am frühen Morgen nach dem Aufstehen und Schwellungen bemerkbar.

Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich bei einer Arthritis nicht um eine einzelne Krankheit, sondern um einen Überbegriff für eine chronische Entzündung in den Gelenken. Arthrtis kann unterschiedliche Ursachen haben und verschiedene Symptome hervorrufen.

Die häufigste Form der Arthritis ist die rheumatoide Arthritis. Doch auch sie verläuft nicht bei jedem Menschen gleich. Die rheumatoide Arthritis kann schleichend an den Fingern beginnen oder die Handgelenke betreffen. Mal steigert sie sich langsam, mal kommt sie abrupt. Es können die Fingergelenke, die Handgelenke, aber auch die Knie, die Schultern, die Halswirbelsäule und die Ellenbogen und die Hüfte betroffen sein.

Cannabis wirkt entzündungshemmend

In vielen Fällen sind nicht nur die Gelenke entzündet, sondern auch die umliegenden Schleimbeutel (etwa am Knie). Während manchmal innerhalb weniger Wochen oder Monate schnell alle Gelenke schmerzen und anschwellen, kann sich die Krankheit auch über etliche Jahre hinweg entwickeln. Neben den Schmerzen verursacht eine rheumatoide Arthritis vor allem auch eine Gelenkfehlstellung. Die Fehlstellung und die Schmerzen schränken die Betroffenen stark in ihrer Bewegung ein.

Was kann man tun? Schulmedizinisch wird Arthritis mit Schmerzmitteln behandelt. Auch kann Physiotherapie eine Erleichterung bringen. Zu empfehlen ist eine fleischarme Ernährung und auch sollte auf Milchprodukte verzichtet werden (Milch, Joghurt, Käse). Doch warum? Am Beispiel von Fleisch kann das gut erklärt werden. Fleisch enthält größere Mengen an Arachidonsäure, das ist ein Baustein für Schmerz- und Entzündungstoffe (Prostaglandine). Fehlt dem Körper diese Säure, dann produziert er weniger Prostaglandine und die Entzündungen können reduziert werden. Und auch Cannabis wirkt entzündungshemmend auf den Körper.

Da Cannabis nachweislich eine entzündungshemmende Wirkung hat, kann es gut Symptome von Arthritis lindern oder gar zum Abklingen bringen. Da Cannabis (also die Hanfpflanze) sowohl CBD als auch THC enthält, muss hier deutlich gemacht werden, dass nur Cannabis ohne THC (also ohne „Rausch“) frei verkäuflich erhältlich ist. Das mindert die Wirkung aber nicht ab. THC ist psychoaktiv und macht high, CBD ist nicht psychoaktiv, kann aber deutlich auf Entzündungen im Körper wirken.

CBD ist hierzulande nicht als Droge eingestuft und daher kann es regulär gekauft werden. Es enthält keine (bis nur minimale) Mengen an THC. CBD bindet sich an die körpereigenen Rezeptoren und reduziert so Schmerzen. CBD kommt daher nicht nur bei Gelenkserkrankungen, sondern bei allen Arten von Schmerzen, gern zur Anwendung. CBD wird am liebsten als Öl eingenommen und da es sich um einen Pflanzenstoff handelt, besteht hier keine Gefahr gefährlicher Nebenwirkungen (wie es allerdings bei chemischen Produkten der Fall sein kann).

Bild: Henrie -fotolia.com

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