Schmerzbehandlung mit CBD

In der Naturmedizin wird Cannabis bereits seit Jahrtausenden angewandt, um Entzündungszustände, innere Unruhe und Hautproblematiken zu behandeln. Im Mittelpunkt der Cannabis-Anwendung steht allerdings die Schmerzbehandlung.

Da Cannabis sowohl krampflösend als auch entzündungshemmend wirkt, kann es bei nahezu allen Schmerzzuständen genutzt werden. Bei Kopf- und Zahnschmerzen, bei Rückenschmerzen, bei Migräne, bei Bauchkrämpfen, bei Muskel- und Gelenkbeschwerden, bei Schmerzen nach einer Operationen.

Im Gegensatz zu chemischen Medikamenten wirken sich Cannabis-Produkte nicht negativ auf den Magen, die Niere und die Leber aus. Wer sehr starke Schmerzen hat und auf konventionelle Schmerzmittel nicht verzichten kann, kann jedoch möglicherweile die Dosis durch die Einnahme von Cannabis verringern.

So lässt sich eine Schmerztherapie gut mit Cannabis ergänzen. Bei vielen Menschen hat sich gezeigt, dass die Menge an synthetischen Schmerzmitteln langfristig deutlich gesenkt werden konnte und das wiederum hatte eine Verringerung von Nebenwirkungen durch die Arzneimittel zur Folge.

Da berauschendes Cannabis (mit THC) hierzulande verboten ist, darf gerne auf THC-freie CBD-Produkte zurückgegriffen werden. Die im CBD-Öl (denn das Öl stellt die einfachste Einnahme dar) enthaltenen Cannabinoide wirken schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell und beruhigend auf den Körper.

Wer unter Schmerzen leidet, der sollte wissen, dass es sich bei CBD-Öl nicht um ein Medikament handelt. Es wird eine regelmäßige und längerfristige Anwendung empfohlen. Es sollte mit einer geringen Menge (Beispiel: Morgens und abends je drei Tropfen 5-prozentiges Öl unter die Zunge auf die Mundschleimhaut geben) begonnen werden. Reicht die Dosis nicht aus, kann täglich ein weiterer Tropfen hinzugefügt werden.

Bild: Antonioguillem – fotolia.com

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