Nahrungsergänzungsmittel mit CBD sind unbedenklich

Da Cannabidiol (CBD) im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv wirkt, wurde es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch nicht in die internationalen Kontrollabkommen über Betäubungsmittel aufgenommen – und gilt daher auch als sicher.

Im Zuge des erfolgreichen Einsatzes zur Behandlung von Schmerzen, Krampfanfällen und anderen Beschwerden hat sich CBD zudem als allgemein gut verträglich erwiesen, zeigte nur bei einigen Menschen mögliche Nebenwirkungen. Diese waren jedoch nur leichter Art, demonstrierten sich in Form von Durchfall, Appetitveränderungen und Müdigkeit, so das Ergebnis einer Studie.

 

Mittlerweile bekannt gewordene mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten beziehen sich indessen nicht auf CBD-haltige, in Deutschland erhältliche Nahrungsergänzungsmittel, sondern auf Arzneimittel, die zur Erzielung einer speziellen medizinischen Wirkung mit einer erheblich höheren CBD-Konzentration ausgestattet sind. Wer CBD also zu medizinischen Zwecken einnehmen möchte, sollte vorweg mit seinem Arzt sprechen – und muss dies in Deutschland ja auch, da CBD-Medikamente bei uns verschreibungspflichtig sind. Cannabidiol als Nahrungsergänzungsmittel jedoch wird weltweit aufgrund seiner geringen Konzentration bislang als unbedenklich eingestuft.

Insgesamt sprechen wissenschaftliche Studien dafür, dass CBD mehr Nutzen bringt als es Schaden verursachen kann. Dennoch ist in Zukunft unbedingt mehr Forschung erforderlich, um nicht nur das gesamte positive Potenzial von CBD, sondern auch mögliche Interaktions-Mechanismen und Risiken erkennen und nutzen beziehungsweise kontrollieren zu können.

Bild: pexels.com

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.