Nussig, lecker und gesund: Hanfsamen

Hanfsamen

Hanfsamen sind eine leckere Knabberei und perfekt geeignet, um beispielsweise das Müsli, die Suppe, den Salat oder den Smoothie zu verfeinern. Angeröstet (ohne Fett in der Pfanne) schmecken die Samen noch besser, denn das Röstaroma verleiht den Samen eine nussige Note. Die Samen sind wahre Nährstoffbooster und werden somit auch als Superfood bezeichnet.

Hanfsamen sind reich an Vitamin B1 und B2, Vitamin E und Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen und voller Proteine. Die Samen sind gluten- und cholesterinfrei. Hanfsamen wirken entzündungshemmend, festigen die Haut, die Haare und die Fingernägel und können den Hormonausgleich stärken. Die Samen enthalten alle essentiellen Aminosäuren. Und die Samen versorgen den Körper mit vielen wertvollen Ballaststoffen und Kohlenhydraten. So halten sie lange satt.

Im Supermarktregal findet man die Samen in guter Gesellschaft zu Chiasamen und Leinsamen und wer die Samen bisher noch nicht probiert hat, lässt sich vielleicht von diesem Bonus überzeugen: Das Superfood ist eine der wenigen Ölpflanzen, die Gamma-Linolsäure enthält. Diese kann dazu beitragen, dass entzündliche Prozesse im Körper reduziert werden.

Einsatz von Hanfsamen

Wie bei anderen Lebensmitteln aus Hanf gibt es auch bei den Samen keine berauschende Wirkung. Nutzhanf wird ausschließlich für industrielle Zwecke angebaut. Im Nutzhanf ist lediglich ein verschwindend geringer Anteil an THC (Tetrahydrocannabinol) enthalten, das letztlich für den typischen Drogenrausch verantwortlich ist.

Wer Hanfsamen einkaufen möchte, muss sich zwischend er Variante „ungeschält“ und „geschält“ entscheiden. Ungeschälte Samen haben einen intensiveren Geschmack und sind etwas bitterer. Und ungeschälte Hanfsamen enthalten mehr Ballaststoffe als die geschälten Samen. Vom Preis her sind ungeschälte Hanfsamen günstiger, da weniger Arbeitsprozesse bei der Herstellung anfallen.

Auch, wenn der THC-Anteil im Nutzhanf gering ist, so ist es verboten, Hanf selbst anzubauen.

Bild: pixabay.com

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