Zukunftsmarkt Cannabis: Goldgräberstimmung in Europa

Zukunftsmarkt Cannabis

Was einst als belächeltes Nischen-Business begann, riecht längst nach Milliardengeschäft. Eines, welches vor allem in Europa einen gewaltigen Boom erleben und Cannabis-Produkte zum neuen Feierabend-Bier werden lassen könnte.

Zukunftsmarkt Cannabis

Grammys und Oscars sind nicht die Awards von gestern, aber sie haben Konkurrenz bekommen: Dies fernab von Glitzer, Glamour und rotem Teppich, fernab von Los Angeles, nämlich im kanadischen Toronto, wo in diesem Jahr zum ersten Mal die Cannabis-Awards stattfanden. Eine Art Cannabis-Oscar, mit dem die besten Vaporizer, Bongs und Blütensorten des Jahres ausgezeichnet wurden – und damit auch eine Veranstaltung, die Schluss machte mit den gängigen Klischees, die sich rund um Cannabis ranken. Schluss mit der Vorstellung von Sucht und Sumpf, dem Bild des langbärtigen Haschischbruders, durchgeknallten Dealers und der organisierten Kartelle.

Denn wer sich bei den Cannabis-Awards ein Stelldichein gab, zeigte sich dem festlichen Anlass entsprechend modisch korrekt, trug Smoking und Fliege und trank Champagner – Startup-Millionäre, die mit Cannabis noch reicher werden wollen und sich mit Startuppern mischen, die im Handel mit medizinischem Cannabis ihre Chance, eine Millionen-Chance, wittern. Möglich gemacht hat dies die weltweit fortschreitende Legalisierung von Cannabis, welche 2012 in einigen US-amerikanischen Staaten ihren Anfang nahm, seit 2018 ebenso in Kanada gilt – und seit knapp zwei Jahren auch bei uns in Deutschland den Konsum von Cannabis, wenn auch nur zu medizinischen Zwecken, erlaubt.

55 Milliarden Euro geschätztes Marktvolumen – allein in Europa

Er ist noch verdammt jung, dieser Wirtschaftszweig rund um das „grüne Gold“, und wächst dennoch rasant. Allen voran in den USA und Kanada, wo der durch die Legalisierung entstandene Raum stetig neue Geschäftsmodelle entstehen und immer mehr Cannabis-Startups auf den Markt drängen lässt. Viele jener Businesses haben sich aus dem Stand als erfolgreich erwiesen und konnten sich binnen kurzer Zeit etablieren, einigen ist es inzwischen sogar gelungen, zweistellige Milliarden-bewertungen zu erzielen. Dies vor allem durch den Import und Vertrieb von medizinischem Cannabis, welcher im März 2017 kraft einer Gesetzesnovelle der deutschen Bundesregierung schließlich auch in unserem Lande legalisiert wurde:

Eine Lockerung der gesetzlichen Vorschriften, die es Ärzten in Deutschland seither erlaubt, Cannabis-Präparate zu verschreiben und so Schwerkranken die Möglichkeit gibt, deren natürlich schmerzlindernde, entspannende und stimmungsfördernde Wirkung zu nutzen. Und damit eine Legalisierung, die auch in Europa einen Markt hat entstehen lassen. Einen, der noch sehr neu ist, aber sehr bald zum weltweit größten für medizinisches Cannabis werden könnte: Denn zuverlässige Quellen schätzen sein Volumen bis 2028 auf rund 55 Milliarden Euro, verheißen dem „grünen Gold“ in Europa eine goldene Zukunft und rufen schon jetzt „Goldgräber“ auf den Plan, die die Gunst der Stunde nutzen und als eine der ersten ins europäische Cannabis-Business einsteigen, ihre Chance auf Teilhabe am Milliardengeschäft nicht verpassen möchten.

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Bild: chalermchai -fotolia.com

 

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