Recht / Verordnung

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Cannabis: Legal oder illegal – das gilt es zu wissen

Seit 2017 dürfen Ärzte in Deutschland medizinisches Cannabis auf Rezept verschreiben. Die beiden wichtigsten Inhaltsstoffe von Cannabis sind die Cannabinoide Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Sie können schmerzlindernd, entzündungshemmend, appetitanregend und krampflösend wirken, so dass Cannabis als Ausnahme-Medikament vor allem den Patienten verschrieben wird, die schwer erkrankt sind, bei denen keine andere Therapieform (mehr) anschlägt und die unter chronischen starken Schmerzen leiden.
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Handel mit medizinischem Cannabis – worauf ist zu achten?

Wer in Deutschland mit medizinischem Cannabis handeln will, muss mindestens bis 2020 auf Importe zurückgreifen. Der Grund: Auch wenn die gesetzlichen Vorschriften für die Bereitstellung von Cannabis-Präparaten für Schwerkranke durch die Gesetzesnovelle gelockert wurden, bleibt der Eigenanbau von Cannabis in unserem Land selbst zu medizinischen Zwecken nach wie vor verboten, so dass die hohe Nachfrage durch Importe – im wesentlichen aus den Niederlanden, aber auch aus Kanada - gedeckt werden muss.
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Cannabis als Arzneimittel in Deutschland

In Deutschland ist Cannabis („Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen“) seit 2011 ein verkehrs- und verschreibungsfähiges Arzneimittel – sofern es „in Zubereitungen, die als Fertigarzneimittel zugelassen sind“, enthalten ist oder, seit März 2017, aus staatlich kontrolliertem Anbau beziehungsweise bis zur Einrichtung dieser aus Importen stammt.