Die besten Lebensmittel für Ihre Gesundheit: 6.Kurkuma

„Gewürz des Lebens“ wird die gelbe Knolle, die seit rund 4000 Jahren in der ayurvedischen Medizin verwendet wird, auch genannt. Und so schätzt man sie in Indien bis heute nicht nur als festen Bestandteil von Currys, sondern vor allem auch als „heißes“ Gewürz mit reinigender, energiespendender und damit gesundheitsfördernder Wirkung.

Mittlerweile hat sich die „Gelbwurz“ jedoch auch in der alternativen Medizin Europas einen Platz erobert, findet hier mehr und mehr als natürliches Heilmittel Verwendung, sorgt bei zahlreichen Beschwerden für Linderung und Besserung.

Antiviral- und antibakteriell, antioxidativ und entzündungshemmend

Der gesundheitsfördernde Effekt von Kurkuma beruht im Wesentlichen auf seinem Hauptbestandteil Curcumin. Dieser hemmt nicht nur die Vermehrung von Viren und Bakterien und beugt so Infektionen vor, sondern wirkt auch antioxidativ und agiert vor allem als Entzündungshemmer. Auf diesem Wege erweist sich die Einnahme von Kurkuma als optimale Ergänzung zur medikamentösen Therapierung von Rheuma, Arthritis, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Verdauungsfördernd

Die Inhaltsstoffe regen aber auch Magen und Leber an, fördern dort die Produktion von Magensaft und Gallensäure und machen die mit der Nahrung aufgenommenen Fette besser verdaulich – und wirken zudem entkrampfend, lindern so Beschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl und Blähungen, Durchfall und Verstopfung.

Kurkuma kann vielen Gerichten als Gewürz zugegeben werden, lässt sich aber auch in Smoothies mixen und ist Teil des neuen Super-Drinks „Goldene Milch“. Um das Curcumin für den Organismus optimal verwertbar zu machen, empfiehlt sich die Beigabe von Öl und Pfeffer, aber auch von anderen ayurvedischen Gewürzen, wie sie beispielsweise im Curry zu finden sind.

Bild: unsplash.com

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