Glutenfrei leben

Zöliakie, sprich Glutenunverträglichkeit – für viele immer noch eine niederschmetternde Diagnose.

Vor allem für Genussmenschen, die gut und gern essen, sich ein Leben ohne Gluten – und damit ein Leben ohne ihre Lieblings-Pasta, ihr heiß geliebtes Brot und andere herkömmliche Backwaren – nicht vorstellen können, für die der Verzicht auf  lieb gewonnene Leckereien und die Umstellung auf glutenfreie Ernährung undenkbar ist.

Nein zu Weizen & Co.

Wer jedoch ohne die für die Zöliakie typischen Magen- und Darmprobleme leben, seine frühere Lebensqualität wiedererlangen und das mit der Erkrankung einhergehende gesteigerte Darmkrebs-Risiko im Zaum halten möchte, muss sich der Tatsache stellen, dass es nur einen Weg gibt – den Weg ohne Gluten, und das lebenslang. 

Denn Zöliakie ist chronisch – eine autoimmunologisch bedingte Systemerkrankung, die auf einer lebenslangen Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten beruht. Und da Gluten in den gängigen Getreidesorten Weizen, Roggen und Dinkel, aber auch in Gerste, handelsüblichem Hafer und den wiederentdeckten Ur-Getreidearten Emmer und Einkorn vorkommt, sollten Betroffene nicht nur alle daraus hergestellten Lebensmittel, sondern auch Produkte, die nur geringe Mengen dieser Getreide enthalten, strikt meiden.

Ja zu Hanf & Co.

Aber keine Bange: Auch ohne Weizen & Co. kann man sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren – und auch ohne Weizen & Co. schmeckt´s. Die „Pseudo“-Getreidesorten Mais, Hirse, Amaranth, Quinoa und Buchweizen, aber auch Reis, Hülsenfrüchte, Nüsse und Kerne – und vor allem Hanfsamen!!! – sind hervorragende glutenfreie Alternativen, die bestes Mehl liefern und aus denen sich Nudeln, Brot, Kuchen und noch viel mehr, nämlich alles herstellen lässt, was das kulinarische Herz begehrt.

Bild: unsplash.com

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