Pflanzendrinks: grüne Alternativen zur Kuhmilch

Soja-, Mandel-, Haferdrink & Co.: Sie erobern mehr und mehr die Supermarktregale, sind laktosefrei und vor allem pflanzlich, machen der „guten alten“ Kuhmilch mittlerweile gewaltig Konkurrenz. Einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zufolge haben bereits 16 Prozent der deutschen Bevölkerung vegetarische Milch-Alternativen probiert – und einige von ihnen sind dabei auf den Geschmack gekommen, ließen den Milchverbrauch laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zwischen 2018 und 2019 um drei Prozent sinken.

Mandeldrink

Eignet sich aufgrund des süßlich-nussigen Geschmacks fürs Müsli und zum Backen, enthält aber nur zwei bis zehn Prozent Mandeln und ist daher recht vitamin- und nährstoffarm, gleichzeitig aber auch ziemlich teuer.

Sojadrink

Enthält fast so viel Eiweiß wie Kuhmilch und lässt sich daher wunderbar aufschäumen, aber auch hervorragend zum Backen verwenden. Allerdings ist Soja-“Milch“ nur bedingt allergikergeeignet und – wenn keine Bioqualität – gelegentlich mit Nickel und Chlorat belastet.

Haferdrink

DIE Kuhmilch-Alternative für Umweltbewusste, denn Hafer wächst bei uns – und preiswert ist er auch. Zwar enthält Haferdrink viermal weniger Eiweiß als Kuhmilch, dafür aber auch wasserlösliche Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken – und eignet sich für die Zubereitung von Süßspeisen jeder Art.

Reisdrink

Enthält von allen Milch-Alternativen am wenigsten Allergene und aufgrund des Herstellungsverfahrens kaum Eiweiß und Fett, dafür aber doppelt so viel Zucker wie Kuhmilch – und ist damit genau das richtige für Milchreis- und Pudding-Fans.

Hanfdrink

Aus den Samen der Nutzhanfpflanze hergestellt, zeigt er sich relativ fett-, aber auch vitaminreich – und mit einem Preis von rund drei Euro pro Liter noch recht teuer, was sich mit zunehmender Liberalisierung des Anbaus in Deutschland jedoch bald ändern dürfte.

Bild: pixabay.com

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