Zucker, zeig dich!

Er nagt nicht nur an unseren Zähnen, sondern an unserer Gesundheit insgesamt, macht uns dick und krank. Zucker – Lust und Last zugleich, süßes Gift, Wurzel vieler Zivilisationskrankheiten. Eine Sucht, die uns gefangen nimmt, uns immer mehr Zucker wollen lässt, dabei gilt doch: Je weniger, umso besser, maximal fünf Prozent der täglichen Kalorienmenge sollten wir nach Rat der WHO in Form von dem Süßmacher zu uns nehmen.

Zucker hat viele Namen

Keine einfache Sache, es zu vermeiden.

Denn das süße Gift steckt nicht nur in Süßigkeiten und Lebensmitteln, die süß schmecken, sondern versteckt sich gern – versteckt sich dort, wo wir es nicht erwarten: in Ketchup, Tiefkühl-Pizzas und Müslis, in Mixgetränken und Fertiggerichten.

Dies oftmals in Mengen, die das Lebensmittel zur Zuckerbombe machen. Eine Bombe, die wir Verbraucher nur entschärfen können, wenn wir uns die Mühe machen, vor Kauf eines Produkts grundsätzlich die Zutaten-Liste zu studieren – und wenn wir die Begriffe kennen, hinter denen die Lebensmittel-Industrie die Zutat „Zucker“ zu verbergen versucht. Denn es hat viele Namen, ist oft auch da drin, wo nicht Zucker, sondern „Fruchtsüße“ oder „Dicksaft“ draufsteht, wo der Inhaltsstoff auf „-ose“, „-dextrin“ beziehungsweise „-sirup“ endet.

Eine clevere Strategie, die uns Verbraucher täuschen soll – uns aber nur zu Opfern macht, wenn wir es zulassen. Denn wir können lesen und denken – und wir entscheiden, was wir essen.

Heimliche Zuckerbomben

*Tiefkühl-Pizza
durchschnittlich 3 Gramm Zucker (= 1 Stück Würfelzucker) pro 100 Gramm
*Gewürzgurken aus dem Glas
durchschnittlich 6 Gramm Zucker (= 2 Stück Würfelzucker) pro 100 Gramm
*Heringssalat
durchschnittlich 8 Gramm (= fast 3 Stück Würfelzucker) pro 100 Gramm
*Ketchup
durchschnittlich 23 Gramm (= fast 8 Stück Würfelzucker) pro 100 Gramm

Bild: unsplash.com

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