Blind Booking

Die Qual der Wahl: Niemand ist vor ihr sicher – auch der nicht, der eine Reise plant. Denn wohin soll sie gehen? Nach Prag oder Rom, London oder Bukarest? In die Karibik oder an den Wörthersee, nach Asien oder Norddeutschland? Die Entscheidung fällt oft schwer, macht die Planung zäh, trübt nicht selten die Vorfreude. Ein Problem, das einen neuen Urlaubstrend hat entstehen lassen: Blind Booking.

Eine von zahlreichen Travel-Portalen angebotene Online-Buchungsmethode, die Reisenden die Möglichkeit gibt, besonders günstig in den Urlaub zu fliegen – wenn sie dafür in Kauf nehmen, das Ziel ihrer Reise erst nach der Buchung zu erfahren. Eine Schnäppchenjagd mit Überraschungs-Effekt, welche mit Rabatten von bis zu 60 Prozent lockt, aber auch ein gewisses Maß an Flexibilität und Spontaneität erfordert – und bei der Bucher nicht übersehen sollten, dass eine „blind“ gebuchte Reise nicht storniert und nur für einen hohen Aufpreis verschoben, umgeschrieben oder geändert werden kann.

Wer einmal „blind“ verreist ist, der tut es immer wieder. Unschlagbar attraktiv die Preis-Ersparnis, unschlagbar reizvoll die Option, auf diesem Wege Orte zu entdecken, an die es einen sonst nicht verschlagen hätte, unschlagbar prickelnd die Aussicht auf ein kleines Wagnis und Abenteuer. Und so beweist die stetig wachsende Zahl von Blind Bookern nicht nur, dass der Preis Reise-König ist, sondern auch, dass der Zufall die schönsten Urlaubs-Geschichten schreibt.

Blind Booking ist für jeden Reisenden einen Versuch wert. Dies umso mehr, da das Risiko einer negativen Überraschung ausgesprochen gering ist, schließlich kategorisieren die meisten Blind-Booking-Anbieter die verfügbaren Reisen, Flüge und Unterbringungsmöglichkeiten nach Kriterien wie Schnee & Ski oder Meer, Party, Kultur oder Shopping, City Trip oder Natur – und ermöglichen dem Bucher so eine Vorauswahl, minimieren sein Risiko.

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