Hanfplastik

Ob als Verpackungsmaterial oder Grundstoff in Alltagsgegenständen, Plastik ist aus unserem Leben nicht nicht mehr wegzudenken. Jedoch drohen wir mittlerweile im Plastik zu ersticken. Bis 2050, so die Prognose, soll in unseren Meeren mehr Plastik schwimmen als Fische.

Katastrophale Aussichten, denen wir uns entgegenstellen müssen – und eine Misere, gegen die man direkt etwas tun kann. Denn es gibt Alternativen: umweltfreundliche Rohmaterialien wie Hanf, aus denen sich Biopolymer, Biokunststoff und Biokomposit herstellen lassen – und mit denen man Kunststoffe auf Erdöl-Basis komplett ersetzen könnte.

Robust, billig, schadstofffrei

Allerdings müsste dazu der Anbau von Hanf in vollem Umfang legalisiert und seine ökowirtschaftliche Nutzung staatlich gefördert werden, und so weit sind wir leider noch nicht. Aber es gibt klare Anzeichen dafür, dass die Umstellung auf den ausgesprochen leichten und robusten, überaus günstig produzierbaren und vor allem schadstofffreien Hanffaserkunststoff nur noch eine Frage der Zeit ist. Und einige große Unternehmen, allen voran Autohersteller wie BMW und Mercedes Benz, gehen auf diesem Weg sogar bereits die ersten Schritte: In Erinnerung an den berühmten Henry Ford, welcher bereits 1941 einen Prototypen herstellte, dessen Karosserie aus einem Verbundkunststoff auf Hanfbasis gefertigt war und sich derart widerstands-fähig zeigte, dass er selbst Schläge mit einem Baseball-Racket unbeschädigt überstand, setzen sie bei der Gestaltung des Innenraums ihrer Fahrzeuge schon jetzt auf Biokunststoffe auf Hanf-Basis. Damit beweisen sie, dass Hanfplastik auch heute noch höchsten qualitativen Ansprüchen gerecht wird – und dass Hanf DAS Rohmaterial der Zukunft ist.

Bild: unsplash.com

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