Die Kunst des Glücklichseins

DAS Glück gibt es nicht.

Stattdessen hat jeder seine ganz eigene Auffassung vom Glück und von dem, was ihn glücklich macht. Und so existieren wohl rund 7,75 Milliarden verschiedene Arten von Glück – eben genau so viele, wie es derzeit Menschen auf der Welt gibt.

Einigkeit besteht indessen bei den Glücksforschern – und zwar hinsichtlich der Frage, ob es sich lohnt, nach dem Glück zu suchen, oder vielleicht einfach nur zu warten, bis es vorbei kommt. Ihre Antwort darauf ist so einheitlich wie eindeutig:

Nicht suchen, nicht warten, sondern einfach das Glücklichsein lernen und üben – denn das geht tatsächlich.

Zwar gibt es keine Glücksformel, die uns leiten könnte. Dafür aber die Faustregel, das Glück zu studieren – es zu studieren, indem wir uns selbst beobachten, um  festzustellen, welche Situationen in uns nur kurzfristig positive Emotionen hervorrufen und welche uns anhaltende Glücksgefühle bescheren. So werden wir sensitiver – sensitiver für das, was uns wirklich glücklich macht, aber auch sensitiver für uns und unseren Alltag, für unsere ganz persönlichen Gewohnheiten, die unserem Glück im Weg stehen. Infolgedessen können wir anfangen, mit diesen zu experimentieren, unser Verhalten auf diesem Wege bewusst verändern und uns gezielt in Situationen versetzen, in denen wir echtes Glück empfinden. 

Wer die Sache ernst nimmt und ehrlich zu sich ist, wird bald feststellen, dass es nicht der schnöde Mammon (allein) ist, der uns glücklich macht. Vielmehr sind  Freundschaft, Liebe und ein harmonisches Miteinander essenziell, dazu das Gefühl, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die eigene Zeit sinnvoll zu verwenden – und das Bewusstsein, dass das größte Glück Gesundheit ist.

Bild: pexels.com

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