Lead yourself: Du musst gar nichts. Aber wollen sollst du.

Wir müssen so viel: Zur Arbeit, zum Arzt, zum Sport und zum Friseur gehen, dazu einkaufen und die Wohnung instand halten, die Kinder von der Schule abholen und betreuen, Freundschaften pflegen etc. etc.

Das Leben erscheint wie eine einzige To-do-list, die es abzuarbeiten gilt. Eine alltägliche Last, die schwer auf unseren Schultern liegt, fast schon Knechtschaft, ja Sklaverei. Schuld daran ist das Wörtchen „muss“ – und damit wir selbst.

Wir haben die Wahl

Denn nirgendwo steht, dass wir all dies müssen. Stattdessen behaupten wir ganz einfach, dass „man“ dies von uns erwartet, dass dies nun mal die Anforderungen sind, die das Leben an uns alle stellt – und dass wir keine Wahl haben, dass uns schlichtweg nichts Anderes übrig bleibt, als dieser Erwartungshaltung zu entsprechen.

Welch ein Irrtum. Wir haben durchaus eine Wahl, eine Alternative zum „Müssen“ – eine, die keinen Druck, keine Enge und keine Schwere auslöst, die uns keinen Zwang empfinden lässt, sondern uns motiviert und neue Energien in uns weckt, die uns erfrischt und mit einem Mal ganz leicht macht: Eine Alternative, die „wollen“ heißt.

Wer will, ist erfolgreicher

Ja, „wollen“ ist das Zauberwort. Und das, obwohl es eigentlich gar nichts zu zaubern  gibt. Schließlich haben wir selbst ja diesen Alltag und damit all diese Situationen ausgewählt. Der Job, der Ehepartner, die Kinder, materieller Besitz, unsere Hobbys – alles unsere freie Entscheidung.

Wer sich das bewusst macht und „ich muss“ aus seinem Wortschatz streicht und „ich will“ an seine Stelle setzt, der erlebt in allen Bereichen seines Lebens etwas Wunderbares: Mit einem Schlag löst sich all das, was bleischwer auf uns lag, auf und macht Platz für Leichtigkeit und Freude, aber auch für mehr Erfolg. Denn wenn man muss, ist vieles schwer – und gelingt auch nur schwer, selten oder gar nicht.

Also Schluss mit „ich muss“. Denn nicht mehr müssen zu müssen ist die Voraussetzung, um wollen zu können. Und wer will, für den ist vieles, wenn nicht sogar alles möglich.

Bild: unsplash.com

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